Agiles Framework: Eine kurze Einführung in die Methodik des agilen Projektmanagements

Skip navigation

Übersicht: Was sind agile Frameworks?

Der Begriff „agil“ kann als Oberbegriff für verschiedene iterative und inkrementelle Softwareentwicklungsansätze verstanden werden. Jeder dieser Ansätze ist als eigenes agiles Framework zu verstehen. Zu den beliebtesten agilen Frameworks gehören Scrum, Crystal, Dynamics Development Method und Feature-Driven Development. Mendix bekennt sich klar zur Scrum-Methodik.

Obwohl jede agile Methode ihre ganz eigenen Vorteile besitzt, haben sie alle eines gemeinsam: Geht es um App-Entwicklung, zeichnen sie sich alle durch iterative Entwicklungselemente und kontinuierliche Feedbackschleifen aus. Jedes agile Entwicklungsprojekt basiert auf kontinuierlicher Planung und Testing, permanenter Integration und weiteren Formen des Continuous Development – bezogen auf das Projekt sowie auf die Anwendung selbst.

Jedes agile Framework gilt als schlank. Regeln und Praktiken werden auf ein Minimum reduziert und sind so konzipiert, dass sie flexibel an alle Arten von Umständen angepasst werden können. Dies steht im totalen Gegensatz zu traditionellen Entwicklungsmethoden wie dem Wasserfallmodell. Der Fokus liegt vor allem darauf, Entwickler in die Lage zu versetzen, als Gruppe schnell und effektiv zusammenzuarbeiten und Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Die große Vision hinter agilen Entwicklungsmethoden ist es, Anwendungen in kleinen Schritten zu erstellen. Das Ergebnis jeden Schrittes wird getestet, bevor der Schritt als abgeschlossen betrachtet wird. Dieser Prozess stellt sicher, dass die Qualität in das Produkt „eingebaut“ wird, anstatt das Produkt erst nach der Entwicklung auf seine Qualität hin zu prüfen.

Die wichtigsten Rollen in Scrum-Teams

Ein agiles Scrum Framework basiert auf drei primären IT-Rollen: Scrum Master, Product Owner und das Scrum Team.

Dabei agiert der Scrum Master als Coach und Gatekeeper. In dieser Doppelfunktion dient er als Moderator und Vermittler und ist dafür verantwortlich, dass der Entwicklungsprozess nicht abbricht. Er steht dem Scrum-Team beratend zur Seite, teilt sein Wissen und minimiert Hindernisse und Ablenkungen, um den Prozess laufend zu optimieren.

Der Product Owner ist in erster Linie eine Art Fachexperte für das jeweilige Projekt. Er konzentriert sich darauf, dass die Erwartungen der Stakeholder erfüllt werden. Aus diesen Erwartungen leitet er die erforderlichen Werkzeuge und Ressourcen ab und sammelt diese. Darüber hinaus kommuniziert der Product Owner seine Vision des Projekts an das Team und setzt Prioritäten.

Schließlich gibt es noch das Entwicklungsteam selbst. Dieses agile Team umfasst in der Regel sieben Mitglieder, bestehend aus Ingenieuren, Designern, IT-Architekten und Testern.

Welche weiteren Beispiele für agile Frameworks gibt es?

Scrum gilt als eines der schlanksten Frameworks mit einer breiten Anwendungsbasis bezüglich des Managements und der Kontrolle iterativer und inkrementeller Projekte aller Art. Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere bekannte und effiziente Frameworks für die agile App-Entwicklung: Kanban und Extreme Programming.

Kanban konzentriert sich auf einen visualisierten Workflow, der aus kleinen, parallel verlaufenden Arbeitseinheiten besteht. Durch die Einhaltung klar definierter Projektgrenzen und expliziter Prozessrichtlinien sowie der Messung und Steuerung von gleichmäßigen und kurzen Durchlaufzeiten ist Kanban speziell darauf ausgerichtet, Engpässe und Ressourcenverschwendungen zu identifizieren und Wartezeiten zu verkürzen.

Ein weiteres agiles Framework ist Extreme Programming, das sich vor allem auf die technischen Prinzipien konzentriert und die Bereitstellung hochwertiger Software verfolgt. Das Lösen von Programmieraufgaben steht hier im Vordergrund. Die Teams arbeiten in kurzen Entwicklungszyklen zusammen, sind somit flexibel und können sich schnell an Veränderungen anpassen. Die Methodik basiert auf der Verwendung von User Stories und häufigen, kleinen, geplanten Releases.

In unserem ausführlichen Leitfaden zu agiler Software-Entwicklung erfahren Sie mehr.

Frequently Asked Questions

  • Agile Frameworks fördern den hochiterativen Prozess in der App-Entwicklung über mehrere Entwicklungszyklen, den Sprints. Agile Methoden sind so konzipiert, dass alle beteiligten Parteien Feedback geben können, so dass die Software effizient und effektiv entwickelt werden kann.

  • Unter allen agilen Entwicklungsansätzen ist Scrum die mit Abstand am weitesten verbreitete Methode.

  • Beide Ansätze zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Kommunikation zwischen Softwareentwicklern und IT-Personal durch automatisierte Deployment-Prozesse erleichtern. Dabei bezieht sich die agile Methode jedoch konkret auf den Entwicklungsprozess der Software, während DevOps sich mehr auf deren Bereitstellung konzentriert.

  • Effektive agile Entwicklungswerkzeuge müssen eine Verbindung zwischen Entwicklern, der restlichen Unternehmens-IT und dem Produktmanagement schaffen, um eine schnelle, iterative Entwicklung von Applikationen mit konstanten Feedback-Schleifen zu ermöglichen. Mit dem Sprint Collaboration Feature verschreibt sich Mendix agilen Entwicklungsmethoden und erweitert diese um kommunikative Aspekte. Die Mendix-Plattform ermöglicht es einem erweiterten Entwicklungsteam und den internen Interessensgruppen, Anforderungen, Aktionspunkte und Probleme zu kommentieren und zu verfolgen. Dabei sind User Stories ein wichtiger Bestandteil des Modells.

  • Mendix bietet nicht nur eine Low-Code-Plattform für intuitive und effektive App-Entwicklung, sondern auch ein leistungsstarkes Collaboration-Feature names Sprintr. Sprintr wurde speziell nur für die Scrum-Methodik entwickelt und ist ein effektives Scrum-Management-Tool, das die kollaborative Basis des Frameworks stützt.