Ein Bauunternehmen, dass nicht nur sich selbst, sondern die ganze Branche verändert

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The Disrupted Becomes the Disruptor

Milliardenschweres Bauunternehmen wird zum Digital Native

1,2 Millionen Installationen von smarten Messgeräten

End-to-end-Softwarelösungen von der Kundenanfrage bis zur Installation

CASH-U App

Von der Idee zum MVP (Minimum Viable Product) in zwei Tagen, Preistransparenz für Bauleiter im Außendienst

Wichtigste Ergebnisse

  • Das größte niederländische Bauunternehmen mit 27.000 Mitarbeitern und über 7,4 Mrd. Euro Umsatz nutzt Low-Code um neue Märkte zu erschließen und operative Exzellenz zu gewährleisten
  • Low-Code unterstützt die digitale Bauinitiative von BAM – „building it before building it“ – durch die Bereitstellung von unterstützender Software für Mitarbeiter und Auftragnehmer – und dies bevor die Schaufeln überhaupt den Boden berühren
  • BAM Infras Applikations-Portfolio unterstützt eine Vielzahl von Use Cases, von der Gewinnung von Installationsaufträgen über das Einsparen von Hunderttausenden von Euro bis hin zu Innovationsprojekten, die die Art und Weise, wie Projekte durchgeführt werden, verändern sollen.

Überzeugen Sie sich selbst, wie Sie ähnliche Ergebnisse mit der Mendix-Plattform erzielen können.

Die Eintrittsbarrieren sinken auch in den ressourcenintensivsten Branchen immer weiter. Heute sind auch die größten und bekanntesten Unternehmen gefährdet, denn neue Wettbewerber – oft Technologie- oder Digitalunternehmen – erkennen neue Geschäftsmöglichkeiten in etablierten Märkten. Unternehmen, die ihr eigenes Geschäftsmodell nicht überdenken und ändern, werden früher oder später diesen disruptiven Unternehmen unterliegen.

BAM Infra übernahm die Low-Code-Entwicklung und die Kombination aus Agilität, Reaktionsfähigkeit und Proaktivität, um sich in der eigenen Branche neu zu erfinden – eine Branche, die für ihre Starrheit bekannt ist. BAM hat neue Mitbewerber vom Markteintritt abgehalten und zieht eigene Nachwuchstalente für die Softwareentwicklung heran.

Hohes Gebot mit Low-Code

Als größtes Bauunternehmen der Niederlande ist BAM an einer Vielzahl von Infrastruktur- und Bauprojekten des Landes beteiligt. Dies bedeutet allerdings nicht, dass das Unternehmen unempfindlich gegen den Wettbewerb ist. Dies zeigte sich deutlich, als die Regierung vorschrieb, dass alle Netzbetreiber intelligente Zähler für Haushalte und Unternehmen bereitstellen müssen.

BAM, das sowohl ein Bau- als auch ein Infrastrukturunternehmen ist, wollte ein Angebot für die damit verbundene staatliche Ausschreibung abgeben. Das Unternehmen wusste aber, dass das Projekt sowohl Installationsfähigkeiten sowie Software-Orchestrierung und Automatisierungsprozesse erforderte. Hinzu kam, dass ein etablierter Softwareanbieter – ein Gigant in der eigenen Branche – die Chance erkannte und sich ebenfalls auf die Ausschreibung bewarb. Aber während der Softwarehersteller über die Fähigkeiten zur Orchestrierung und Automatisierung verfügte, war dieser nicht in der Lage, die Installationsarbeiten vorzunehmen. Diese hätten an eine Drittpartei übergeben werden müssen.

Da BAM bereits die Low-Code-Entwicklungsplattform Mendix in seinem Toolkit hatte, war das Unternehmen in der Lage, die notwendige Software für das „Smart Meter“-Projekt zu bauen. Durch die visuelle, modellgetriebene Entwicklung verkürzt Mendix die Time-to-Market deutlich. Dies ist ein wichtiger Aspekt für Frans Verbiest, Information Manager bei BAM: „Wenn die Ausschreibung gewonnen ist, hatte man nur zwei oder drei Monate Zeit, um alles in Betrieb zu nehmen, bevor das Projekt startet. Innerhalb dieses Zeitraums muss die gesamte Software erstellt, freigegeben, getestet usw. werden. Ohne eine Low-Code-Plattform ist dies nicht zu schaffen.“

Frans Verbiest
Frans Verbiest

„Wir haben in unser Angebot also aufgenommen, dass wir über ein komplettes Softwarepaket verfügen, das den gesamten Installationsprozess von Anfang bis Ende unterstützt: vom Auftragseingang über die Vorbereitung bis hin zur Installation und Abrechnung. All diese Phasen des Projekts befinden sich in einer einzigen Software – unserer BAM Road Solution for Field Workers. Durch die Aufnahme der Software in unser Angebot haben wir die Ausschreibung gewonnen und wir haben auch unseren Softwarekonkurrenten geschlagen“, erklärt Verbiest.

Nach dem Zuschlag wurde die BAM beauftragt, in den Niederlanden in etwas mehr als vier Jahren über eine Million intelligente Zähler zu installieren. „Es ist ein großer, wichtiger Auftrag für uns. Für unsere Geschäftseinheiten ist es sehr wichtig, über dieses Volumen und die Präsenz zu verfügen“, erklärt Verbiest.

Neusetzen von Industrie-Standards

Mendix ermöglicht BAM nicht nur, disruptive Wettbewerber zu bekämpfen, sondern die Plattform befähigt das Unternehmen dazu, selbst zum Game Changer zu werden. Laut Bent Flyvberg von der Saïd Business School der Oxford University sind mehr als 90 Prozent der Infrastrukturprojekte weltweit entweder verspätet oder noch gar nicht umgesetzt oder liegen über dem veranschlagten Budget. Mit ihrem fundierten Branchenwissen in Verbindung mit der Mendix-Plattform bringt BAM Lösungen auf den Markt, die operative Ineffizienzen beseitigen, mit denen die Branche seit langer Zeit zu kämpfen hatte.

So hat das Team zum Beispiel eine Finanz-App erstellt, die einen Echtzeit-Blick auf das Budget eines Bauprojekts erlaubt, so dass Bauleiter feststellen können, ob sie über die notwendigen Ressourcen verfügen, Materialien erwerben oder Geräte mieten müssen. Die Anwendung Cash-U zeigt Live-Informationen aus der S/4HANA-Datenbank von BAM. Diese Echtzeittransparenz über Kosten und Budget ermöglicht es, dass Anwender Geschäftsentscheidungen vor Ort auf der Grundlage des verfügbaren Budgets treffen können.

Das Entwicker-Team von BAM erstellte auch eine Anwendung für den Bereich der Umweltdienstleistungen mit dem Namen MAX, die Umweltprüfungen durchführt. Die Applikation rationalisiert und automatisiert einen Dateneingabeprozess, der bisher nur manuell von Umwelttechnikern durchgeführt wurde. Dank der verbesserten Effizient realisiert BAM nun jährlich Einsparungen im sechsstelligen Bereich.

Mendix hat zudem die Stellung von BAM als Disruptor gefestigt, indem es dem Unternehmen dabei half ihre Digitalisierungsziele zu erreichen. „Was uns daran gehindert hat, ein digitales Unternehmen zu werden, war die Zeit. Es war nicht die fehlende Bereitschaft oder Motivation im Unternehmen, auch nicht die Finanzierung. Es war einfach die fehlende Zeit, die es braucht, um eine solche Veränderung vorzunehmen“, erklärt Verbiest.

Die Time-to-Market hat sich bei BAM so stark erhöht, dass das Entwicklungsteam ihre Entwicklungszeiten verlangsamen musste, damit das Unternehmen noch Schritt halten konnte.

Mendix geht das Problem der fehlenden Zeit auf vielfältige Weise an, angefangen bei einer unkomplizierten Nutzung der Plattform. Nach einer kurzen dreiwöchigen Schulung waren die Entwickler auf dem Laufenden, was die Low-Code-Plattform anging. Eline Bijkerk, heute Mendix Business Engineer, war eine dieser Entwicklerinnen. Nach weiteren drei Wochen fühlte sich Eline, als würde sie wirklich etwas beitragen: „Es war ein wirklich schneller Prozess, weil die Plattform so intuitiv ist und man genau sehen kann, was man macht. Und das macht es so viel einfacher, einen wirklichen Mehrwert zu schaffen.“

Durch die Verkürzung der Entwicklungszeit hat Mendix BAM in die Lage versetzt, Geschwindigkeit und Agilität zu erreichen – ein Ziel, das in einer für ihre Ineffizienz bekannte Branche schwer zu erreichen ist. „Wir haben Cash-U in ein paar Tagen gebaut, und wir konnten den Beteiligten ein funktionierendes Produkt zeigen“, sagt Bijkerk.

Die Time-to-Market hat sich bei BAM so stark erhöht, dass das Entwicklungsteam ihre Entwicklungszeiten verlangsamen musste, damit das Unternehmen noch Schritt halten konnte. „Wir weisen nun Personen mehreren Projekten gleichzeitig zu, so dass sie ihre Zeit zwischen den Projekten aufteilen“, erklärt Verbiest.

Ein Magnet für Talente in der Softwareentwicklung

Indem BAM bei der Ausschreibung für das Smart Meter-Projekt den Softwarekonkurrenten verdrängen konnte, ist das Unternehmen selbst zu einer florierenden Softwareorganisation und dadurch attraktiv für Entwickler-Talente geworden.

Bijkerk gehört zum Beispiel zu dem Team, das Cash-U entwickelte, es war ihr allererstes berufliches Entwicklungsprojekt. „Ich habe Informatik und Informationswissenschaft studiert, wollte aber nicht den ganzen Tag mit Programmieren verbringen. Ein Kontakt zeigte mir Low-Code und ich fand es auf Anhieb super interessant. Gerade weil die Arbeit mit Low-Code so schnell und agil wird, kann ich mir mehr Zeit für andere wichtige Dinge in der Softwareentwicklung nehmen“, sagt Bijkerk.

Eline Bijkerk
Eline Bijkerk

Das Entwickeln von Applikationen mit Mendix hat Bijkerk einen positiven Ausblick auf ihre langfristigen Karriereaussichten gegeben. „Es hat mir ermöglicht, mich mehr in Richtung Projektmanagement zu bewegen und mehr darüber zu erfahren, was rund um Entwicklungsprojekte abläuft, anstatt nur zu Programmieren. Ich finde das unglaublich interessant, und ich denke, das wird mir in den nächsten Jahren sehr weiterhelfen.“

Bijkerk war mit ihrer Arbeit sehr zufrieden: „Bei BAM zu arbeiten ist wirklich cool, denn wir haben einen so vielfältigen Bau- und Infrastrukturbereich, aber auch alles andere, was man in einem normalen Unternehmen finden würde.“

Zukünftige Verbindungen mit Low-Code ermöglichen

Bujkerks spricht sich leidenschaftlich für das Konzept der Low-Code-Entwicklung aus. „Ich glaube, dass Low-Code die Zukunft des Programmierens sein wird. Im Moment gibt es so viele alte Lehrbuch-Coding-Methoden, bei denen jeder nur Teile von den Codes anderer Anbieter, wie zum Beispiel Stack Overflow und ähnliche, nutzt. Low-Code-Plattformen wie Mendix ermöglichen ein viel schnelleres und einfacheres Entwickeln von Applikationen. Ich glaube wirklich daran, dass Low-Code-Plattformen in Zukunft allgegenwärtig sein werden.“

In der Zwischenzeit ermöglicht die Low-Code-Entwicklung Unternehmen wie BAM, sich neu zu formen und sich auf kommende Herausforderungen vorzubereiten. BAM konnte sich mit Hilfe von Mendix zu einem digitalisierten Unternehmen entwickeln und so besser seine eigenen Missionen verfolgen. „Die Mission von BAM ist es, auch künftig verstärkt für mehr Verbindung zu sorgen. Innerhalb von BAM Infra sieht man jetzt schon eine Vielzahl an unterschiedlicher Netze, die wir geschaffen haben“, erklärt Verbiest. „Wir verbinden Straßen, Eisenbahnen und Telekommunikation mit den Heimen und Büros der Menschen. Diese Mission bestimmt unser gesamtes Handeln.“

Mendix at work

Name der Applikation /

BOP2

Geschäftswert /

Ermöglichte es BAM, eine Ausschreibung für 1,2 Millionen Installationen an intelligenten Messgeräten

development_time /

Funktionalität /

Eine End-to-end-Software-Lösung, vom Bereitstellen von Messgeräten für Endkunden über Planungs- und Logistikaufgaben bis hin zur Außendienstunterstützung für Installateure.

Name der Applikation /

CASH-U

Geschäftswert /

Ermöglichte Projektmanagern auf der Baustelle, Geschäftsentscheidungen in Echtzeit zu treffen, basierend auf den tatsächlichen, aktuellen Ausgaben und des verfügbaren Budgets.

development_time /

Funktionsfähiger Prototyp innerhalb von zwei Tagen

Funktionalität /

Cash-U zeigt Bauleitern in Echtzeit das aktuell verfügbare Budget aus der S/4HANA-Datenbank von BAM Infra an. Dies ermöglicht ihnen, solide finanzielle Entscheidungen vor Ort zu treffen.

Name der Applikation /

Environmental Review

Geschäftswert /

Jährlich 160.000 Euro Einsparungen bezüglich der operativen Effizienz

development_time /

Fünf Monate

Funktionalität /

Eine Anwendung für den Außendienst, die es Umweltingenieuren ermöglicht, Daten direkt während der Erfassung einzugeben. Dieser effektive Prozess spart mindestens eine Stunde Zeit pro Projekt bei über 2.000 Projekten jährlich.

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