Finanzdienstleister und Versicherungsunternehmen beschleunigen die digitale Transformation mit Low-Code

  • Kosteneinsparungen und höhere geschäftliche Agilität gehören laut der Befragten zu den wichtigsten Vorteilen von Low-Code.
  • Für 97 % der Befragten erfüllt oder übertrifft die Nutzung von Low-Code ihre Erwartungen.
  • Für 61 % hat Low-Code die Software-Entwicklung um 30 % beschleunigt.

Frankfurt/Main – 29. März 2022Mendix, Siemens-Tochter und weltweiter Marktführer in der Entwicklung von Unternehmensanwendungen, hat die Ergebnisse seiner globalen Marktstudie zu Finanzdienstleistungen und Versicherungen (FSI) veröffentlicht. Hierfür wurden international über 1.400 Personen aus dem FSI-Sektor befragt, die bereits mit der Low-Code-Technologie vertraut sind. Die Studie zeigt auf, wie Unternehmen in diesen Branchen Low-Code einsetzen, um die Digitalisierung voranzutreiben, das Kundenerlebnis zu verbessern und Altsysteme zu modernisieren.

„IT-Abteilungen in stark regulierten Branchen sind so sehr damit beschäftigt, die Einhaltung von Vorschriften zu gewährleisten, dass neue Initiativen zur Umsatzsteigerung und zur Verbesserung des Kundenerlebnisses oft nicht auf der Prioritätenliste stehen“, so Ron Wellman, Head of Industry Clouds Financial Services, Insurance, Retail & Public bei Mendix. „Low-Code erhöht die Geschwindigkeit, mit der Anwendungen, Automatisierungsfunktionen und neue digitale Erfahrungen entwickelt und bereitgestellt werden können. Viele Unternehmen im FSI-Bereich nutzen daher immer häufiger Low-Code, um ihre Abläufe zu digitalisieren, Legacy-Anwendungen zu modernisieren und Kundenerlebnisse über verschiedene Kanäle hinweg zu integrieren.“

Allgemeine Ergebnisse der Umfrage

Fast alle Umfrageteilnehmer (97 %) gaben an, dass Low-Code ihre Erwartungen in Bezug auf Nutzerfreundlichkeit, erhöhte geschäftliche Agilität und schnelle Markteinführung erfüllt oder übertroffen hat. Diese nahezu einhellige Befürwortung von Low-Code ist wahrscheinlich auf die Robustheit und Reife von Low-Code-Angeboten und des Bewusstseins der Branche für die Vorteile von Low-Code zurückzuführen. Weiterhin gaben 61 % der Befragten an, dass Low-Code eine Steigerung der Entwicklungsgeschwindigkeit von mindestens 30 % ermöglicht hat. Diese erhöhte Geschwindigkeit reduziert die Anzahl der für die Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen erforderlichen Ressourcen und verbessert die organisatorische Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und IT.

Die Zusammensetzung von Entwicklungsteams verändert sich von ausschließlich professionellen Softwareentwicklern hin zu gemischten Teams aus professionellen Entwicklern und Geschäftsbereichsexperten, die gemeinsam Probleme lösen. Bei diesen Geschäftsbereichsexperten handelt es sich häufig um Citizen Developer mit wenig oder gar keiner Programmiererfahrung, die Anwendungen mit von der IT genehmigten Technologien und unter automatisierter Einhaltung von IT-Governance-Kontrollen erstellen. Einem aktuellen Gartner-Bericht zufolge haben 61 % der Unternehmen entweder bereits ein Citizen Development-Programm eingeführt oder denken über die Einführung eines solchen Programms nach.

Finanzdienstleister drücken aufs Tempo: Schneller digitalisieren mit Low-Code

Die Befragten aus Banken und anderen Finanzdienstleistungsunternehmen setzen auf Low-Code, um eine größere organisatorische Flexibilität zu erreichen, was sich in schnelleren Projektstarts und der Fähigkeit, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren, niederschlägt. Angesichts der Vielzahl von Altsystemen in diesen Unternehmen ist es schwierig, die Kundenerfahrung zu verbessern oder eine 360-Grad-Sicht auf die Kunden zu erhalten, da die Daten in verschiedenen Systemen isoliert bleiben. Die Befragten dieser Gruppe beabsichtigen, Legacy-Anwendungen – insbesondere Microsoft SharePoint-, Java- und Mainframe-Anwendungen – mit Low-Code umzuschreiben. Sie nutzen Low-Code auch als schnelle und kostengünstige Möglichkeit, Legacy-Anwendungen zu modernisieren, ohne sie von Grund auf neu zu erstellen.

Trotz der vielen Vorteile gab die Hälfte der Umfrageteilnehmer an, dass ihr größtes Problem bei Low-Code die Integration von On-Premise Legacy-Systemen ist, was häufig mit der Integrationsbereitschaft von Legacy-Anwendungen, konkurrierenden Prioritäten, IT-Risiko- und Sicherheitsrichtlinien oder der internen Abstimmung zusammenhängt. Die großen Anbieter von Low-Code-Plattformen haben jedoch sichere, umfassende Funktionen für die Datenintegration und -virtualisierung für lokale, Cloud- und Hybridanwendungen entwickelt. Etwas weniger als die Hälfte der Befragten (47 %) sind besorgt über die Anpassung an die besten mobilen oder kreativen Erfahrungen, aber die Daten zeigen, dass dies hauptsächlich bei den traditionellen Low-Code-Anbietern für Customer Relations Management (CRM) und Business Process Management (BPM) der Fall ist.

Low-Code bei Versicherungen für IT, Vertrieb und Schadensmanagement

Für die Befragten aus der Versicherungsbranche sind die drei wichtigsten Anwendungsfälle für Low-Code die IT (42 %), der Vertrieb (23 %) und die Schadenbearbeitung (17 %). Staatliche Vorschriften sind die größte Sorge (44 %), obwohl die führenden Low-Code-Plattformen Compliance-Anforderungen erfassen und verfolgen können, wie Anwendungen diese Anforderungen erfüllen. Die Befragten gaben auch an, dass sie am ehesten in die Jahre gekommene Java-Anwendungen mit Hilfe von Low-Code umschreiben würden, gefolgt von Mainframe- und SharePoint-Anwendungen.

Zur Methodik der Umfrage

An der von Momentive im November 2021 durchgeführten Umfrage nahmen 1.442 Personen aus Deutschland, Australien, Kanada, Frankreich, den Niederlanden, Singapur, dem Vereinigten Königreich und den USA teil. Die Befragten gaben alle an, dass sie alleinige Entscheidungsträger, wichtige Interessenvertreter oder Verantwortliche für Kaufentscheidungen im Bereich Software-as-a-Service (SaaS) sind. Die Befragten arbeiten in unterschiedlichen Abteilungen, darunter Finanzen, Personalwesen, Marketing, IT, Betrieb, Risiko/Compliance/Audit, Vertrieb und Geschäft oder Produktlinie. Die Größe der Unternehmen reichte von 500 (Fintechs und Insurtechs) bis zu mehr als 20.000 Mitarbeitern (Banken und Versicherungen). Alle Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie zumindest mit Low-Code vertraut sind.

Es ist zu beachten, dass die Stichprobe im Versicherungssektor mit 174 der insgesamt 1.442 Befragten relativ klein war.

Ergänzende Downloads zur Umfrage

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Über Mendix

Automatisierungs- und digitale Transformationsprozesse haben sich in den letzten Jahren enorm beschleunigt. Low-Code gilt als richtungsweisende Technologie, dem hohen weltweiten Bedarf an neuen digitalen Anwendungen gerecht zu werden. Die Siemens-Tochter Mendix versteht sich als Motor einer vom „Digital First“-Ansatz geprägten Wirtschaft und betreibt eine branchenführende Low-Code-Plattform. Das umfassende Ökosystem von Mendix integriert die fortschrittlichsten Technologien, um leistungsstarke Anwendungen für zahlreiche Branchen und Industriezweige schneller und effizienter als bei klassischer Software-Entwicklung zu entwickeln sowie den IT-Stau zu beseitigen. Mendix steigert die Produktivität von Entwicklern drastisch und befähigt auch Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse, sogenannte „Citizen Developer“, Anwendungen zu erstellen, die sich an ihrem jeweiligen Fachwissen orientieren. Unterstützt werden sie dabei durch die in Mendix integrierten kollaborativen Funktionen und die intuitive visuelle Oberfläche. Die von Analysten als branchenführend und visionär anerkannte Plattform ist Cloud-nativ, offen, erweiterbar, agil und hat sich weltweit als Alternative zur klassischen Software-Entwicklung bewährt. Von künstlicher Intelligenz und Augmented Reality bis hin zu intelligenter Automatisierung und Native Mobile-Anwendungen ist Mendix das Rückgrat digitalisierter Unternehmen. Die Low-Code-Plattform von Mendix wird von mehr als 4.000 führenden Unternehmen weltweit eingesetzt.