Umfrage zur Digitalisierung in der Bankenbranche: Schnelle Umsetzung digitaler Produkte sowie Mangel an Wissen und Verständnis für agile Methoden sind Kernprobleme - Mendix

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Umfrage zur Digitalisierung in der Bankenbranche: Schnelle Umsetzung digitaler Produkte sowie Mangel an Wissen und Verständnis für agile Methoden sind Kernprobleme

Die Umfrage des Bankingclub und Mendix stellt hohen Stellenwert und zugleich aktuelle Herausforderungen der Digitalisierung im Finanzwesen heraus.

Frankfurt am Main, 9. März 2021Mendix, Siemens-Tochter und weltweiter Marktführer im Bereich Low-Code für Unternehmen, hat zusammen mit dem Bankingclub, einem der größten Netzwerke im europäischen Bankwesen, 158 Experten aus der Finanzbranche zur Digitalisierung im Bankwesen befragt. Die Umfrage, deren Ergebnisse auch als Whitepaper erhältlich sind, analysiert den aktuellen Stand der Digitalisierung sowie die Bereiche, in denen sich die befragten Business- und IT-Verantwortlichen Verbesserungen wünschen.

Als Top-Prioritäten der Digitalisierung haben sich dabei in der Umfrage bei möglicher Mehrfachnennung die Betriebseffizienz (70 %), Innovation (63 %) und Kosteneinsparungen (51 %) erwiesen. Auf der anderen Seite sehen die Befragten den aktuellen Stand der Digitalisierung in der Branche auch kritisch: Nur 20 % gaben an, dass ihre Kunden mit dem aktuellen digitalen Angebot zufrieden sind. Und 79 % sind davon überzeugt, dass Unternehmen Verluste erleiden können, da digitale Produkte nicht schnell genug realisiert werden.

Digitales Bankwesen: 90 % setzen auf agile Entwicklungsmethoden, doch 53% fehlt es an Wissen und Verständnis für agile Methodik

Um nun das Vorantreiben der digitalen Transformation zu gewährleisten und den Bedürfnissen der eigenen Kunden entgegenzukommen, haben 40 % der Unternehmen bereits eine eigene Abteilung aufgebaut. Die Befragten erwarten, dass ihre Branche zukünftig verstärkt auf digitale Rundumpakete setzen wird. Dabei können Services von Chatbots über die Bankberatung per Video bis hin zu mobilen Anwendungen und digitalem Onboarding zum Einsatz kommen.

Um die benötigte Software zu entwickeln, setzen bereits fast 90 % der befragten Unternehmen auf agile Entwicklungsmethoden. Oft präsentiert sich hier allerdings als Hindernis ein Mangel an Wissen und Verständnis für die agile Methodik (53 %).

Weit oben auf der Agenda stehen für viele Finanzunternehmen auch die Themen Cloud und künstliche Intelligenz, da ein Mithalten mit dem Wettbewerb ohne diese Technologien einerseits kaum noch schaffbar ist, andererseits ist die Cloud als Thema auch eine wichtige Voraussetzung, um digitale Transformationsprozesse überhaupt umsetzen zu können.

Auch mobile Anwendungen spielen weiterhin eine große Rolle im Finanzsektor. So geben 41 % der Befragten an, dass bei ihren Kunden eine hohe Nachfrage nach dieser Art von Anwendungen besteht. Dabei ist die Entwicklung nativer mobiler Anwendungen für eine reibungslose Nutzererfahrung unerlässlich.

Die Time-to-Market zu verkürzen, ist für viele Finanzunternehmen ebenso notwendig. Denn die Bedürfnisse der Kunden ändern sich schnell. Hier die Möglichkeit zu haben, dank agiler Entwicklungsmethoden schnell auf neue Bedürfnisse zu reagieren, ist ein unschätzbarer Wettbewerbsvorteil, den zeitaufwändige Entwicklungsmethoden wie Wasserfall-Projekte nicht bieten können.

Digitale Transformation braucht ein schnelleres Umsetzungstempo

Ein wichtiges Umfrage-Ergebnis betrifft den hohen Nachfrage-Druck, möglichst schnell digitale Angebote wie Videoberatung, Chatbots, aber auch Omnichannel-Services und digitales Asset Management anzubieten. So geben knapp 79 % der Befragten an, dass ihr Unternehmen mit dem aktuellen Stand der Digitalisierung Geschäftsverluste erleidet, weil sie digitale Produkte nicht rechtzeitig auf den Markt bringen können.

„Natürlich ist die digitale Transformation für Finanzunternehmen eine zentrale Säule der Unternehmensstrategie, jedoch zeigt auch die aktuelle Umfrage, dass es enorme Herausforderungen gibt, die den Weg für weitere Transformationsprozesse und konkrete digitale Investitionen bestimmen“, so Lisa Aarsman, Country Manager DACH bei Mendix. „Welchen Weg Unternehmen einschlagen, muss individuell entschieden werden – ob nun mehr Geld für innovative Lösungen ausgegeben wird oder die Investitionen in die eigenen Abteilungen und neue Technologien vorangetrieben werden. Agile Entwicklungsmethoden können hier ein zentraler Impulsgeber sein und Low-Code kann als Digitalisierungs-Beschleuniger schneller als klassische Software-Entwicklung die Realisierung digitaler Produkte ermöglichen.“

Weitere Details zur Umfrage von Mendix und dem Bankingclub erhalten Sie im gemeinsamen Whitepaper, das Sie hier herunterladen können

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Über Mendix

Mendix, Siemens-Tochter und weltweit führend in der Entwicklung von No-Code/Low-Code-Anwendungen für Unternehmen, erfindet die Art und Weise, wie Anwendungen im digitalen Unternehmen erstellt werden, grundlegend neu. Mit der Mendix No-Code/Low-Code-Plattform können Unternehmen „Make with More”, indem sie ihre Entwicklungsfähigkeiten erweitern, um den Engpass bei der Softwareentwicklung zu überwinden; „Make it Smart”, indem sie Anwendungen mit umfassenden, nativen Erfahrungen entwickeln, die smart, proaktiv und kontextabhängig sind; und „Make at Scale”, um Kernsysteme zu modernisieren und große Anwendungsportfolios aufzubauen, um mit dem Geschäftswachstum Schritt zu halten. Die Mendix-Plattform wurde entwickelt, um die intensive Zusammenarbeit zwischen Business- und IT-Teams zu fördern und die Anwendungsentwicklungszyklen drastisch zu verkürzen, während gleichzeitig die höchsten Sicherheits-, Qualitäts- und Governance-Standards eingehalten werden – kurz gesagt, um Unternehmen dabei zu unterstützen, selbstbewusst in ihre digitale Zukunft zu starten. Die „Go Make It”-Plattform von Mendix wird von mehr als 4.000 führenden Unternehmen weltweit eingesetzt.